Maximale Präzision

Durch eine 10-fache Vergrößerung sieht der Operateur auch feinste Gewebestrukturen, Nerven und Gefäße weit besser als in der herkömmlichen Chirurgie. Dies sorgt für eine bestmögliche Schonung dieser Strukturen während der Operation.
Die Bewegungen des Operateurs werden mit einer einstellbaren Übersetzung (zum Beispiel 5:1) übertragen. Damit werden sie noch präziser, selbst das geringste Zittern der Hände wird "herausgefiltert" und die einzelnen Operationsschritte werden so mit größtmöglicher Genauigkeit ausgeführt.

Größtmögliche Schonung

Roboter-assistierte Operationen werden grundsätzlich minimal-invasiv durchgeführt. Dies bedeutet, dass kein großer Schnitt notwendig ist, sondern die Geräte über kleine Schnitte eingeführt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: kleinere Narben verheilen schneller, sind kosmetisch ansprechender und ziehen weniger Gewebe in Mitleidenschaft. Entsprechend ist die Genesungsphase kürzer, der Patient ist schneller wieder "auf den Beinen" und hat weniger Beschwerden nach der Operation.
Diese Vorteile bieten auch andere minimal-invasive Operationsmethoden. Ein großer Gewinn der Roboter-assistierten Chirurgie ist, dass Eingriffe, die bisher nicht minimal-invasiv durchführbar waren, in dieser Technik möglich sind. So profitieren mehr Patienten auch bei komplexen Operationen von den Vorteilen einer minimal-invasiven Operation.

Bewegungsfreiheit auf kleinstem Raum

Bestimmte Operationen im Becken, im Bauchraum und im Brustkorb bieten dem Operateur häufig wenig Raum für komplexe Bewegungen. Der Einsatz des Operations-Roboters ermöglicht dem Operateur eine bisher so nicht denkbare Bewegungsfreiheit auch auf kleinstem Raum. Während in der herkömmlichen minimal-invasiven Chirurgie mit starren Instrumenten gearbeitet wird, sind die Instrumente des Roboters mit Gelenken ausgestattet, die 3D-Bewegungen möglich machen, die die Bewegungsfreiheit des menschlichen Handgelenks weit übertreffen.